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Ist die Methode „Home-Office“ sinnvoll?

Home-Office - Ein Schreibtisch mit Laptop, Handy und Kaffee.
Ist die Methode „Home-Office“ sinnvoll?

Von zu Hause aus arbeiten – das ist nicht nur für Arbeitnehmer eine äußerst reizvolle Alternative zum Büroalltag. Auch Freiberufler, Freelancer und kleinere Startups nutzen private Räumlichkeiten, um alle anfallenden Tätigkeiten zu erledigen. Bequem vom heimischen Sofa aus die Mails zu verschicken. Das wichtige Kundentelefonat zu führen, während in der Küche schon die Nudeln fürs Mittagessen kochen. Das mag zunächst sehr verlockend klingen. Doch ist das Home-Office tatsächlich für jeden die richtige Wahl?

Mehr Flexibilität, weniger Stress

Auf den ersten Blick scheint das Home-Office gerade für Selbstständige die perfekte Lösung zu sein. Die Vorteile liegen auf der Hand: Andere Berufstätige müssen sich in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett quälen, um trotz Berufsverkehr pünktlich im Büro zu erscheinen. Im Home-Office kann man frei entscheiden, wann man mit der Arbeit beginnt. Anstatt sich in den steifen Anzug zu zwängen, macht es hier auch gar nichts aus, wenn man nach der morgendlichen Dusche direkt wieder in die bequeme Jogginghose schlüpft. Meistens besteht ja ohnehin kein direkter Kundenkontakt. Besonders Personen, die im ländlichen Raum wohnen, profitieren. Es kann ein ungemeiner Vorteil sein, wenn man sich den oft weiten Weg ins Büro schenken kann. Stattdessen geht es direkt an den Schreibtisch.

Als Gründer ist man sein eigener Chef und hat bei wichtigen Abgaben nicht den Vorgesetzten ständig im Nacken sitzen. Doch auch Selbstständige profitieren für eine gute Work-Life-Balance nicht selten vom heimischen Arbeitsplatz. Müssen die Kinder von der Schule abgeholt werden, spart man sich den Weg vom Zuhause zurück in die Geschäftsräume.  Stattdessen kann man sofort loslegen, sobald sich der Nachwuchs wieder in den eigenen vier Wänden befindet. Wird man von Müdigkeit übermannt, interessiert es niemanden, wenn man sich für ein paar Minuten aufs Sofa legt, um neue Kraft zu tanken und sich direkt wieder viel motivierter an die Arbeit zu machen.

All diese Faktoren reduzieren den Stresslevel nachweislich und sorgen so für eine gesteigerte Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Nicht zuletzt spielt auch der Kostenfaktor für Selbstständige eine entscheidende Rolle. Schließlich fallen keinerlei Zusatzkosten für weitere Räume an, wenn man vom heimischen Schreibtisch aus arbeitet.

Mehr Ablenkung, weniger soziale Kontakte

Nichtsdestotrotz birgt Home-Office aber auch einige Gefahren. Denn auf Dauer erfolgreich von zu Hause aus arbeiten kann nicht jeder. Nur wer die nötige Selbstdisziplin mitbringt, gut organisieren und sich selbst motivieren kann. Die Verlockung, zwischendurch „mal schnell“ die Waschmaschine anzuschmeißen oder eben noch ein paar Einkäufe zu erledigen, ist groß, wenn man sich ununterbrochen im privaten Umfeld befindet. Kommen am Nachmittag die Kinder nach Hause, passiert es nur allzu schnell, dass man abgelenkt wird und dringend zu erledigende Aufgaben liegen bleiben.

Aber auch das andere Extrem kann eintreten, wenn die Trennung zwischen Beruf und Privatleben plötzlich nicht mehr gegeben ist. Wer auch in der Freizeit ständig mit dem Rechner konfrontiert wird, gerät schnell in Versuchung, sich auch abends oder am Wochenende nochmal hinzusetzen, um ein paar Punkte auf der To-do-Liste abzuhaken. Tatsächlich arbeiten Erwerbstätige im Home-Office einer US-amerikanischen Studie zufolge durchschnittlich fünf bis sieben Stunden mehr pro Woche als die Kollegen im Büro. Das wirkt sich wiederum negativ auf die Work-Life-Balance aus.

Zu den Schattenseiten von Home-Office-Arbeit zählt nicht zuletzt auch die fehlende soziale Interaktion. Trotz moderner Kommunikationsmittel wie Skype und Co. sitzt man den Großteil des Tages allein im stillen Kämmerlein. Hier bleibt keine Möglichkeit, in der Kaffeepause einen kurzen Plausch mit den Kollegen zu halten oder sich bei Unklarheiten eine zweite Meinung einzuholen.

Auch zur Kundengewinnung kann sich das Home-Office als hinderlich erweisen, da es alles andere als professionell wirkt, wenn man den potentiellen Geschäftspartner zur Vertragsunterschreibung erst durch den privaten Hausflur führen muss. Zwar kann man immer noch auf externe Räumlichkeiten wie Cafés oder Restaurants ausweichen – manches sollte aber einfach nicht im öffentlichen Raum besprochen werden.

Home-Office vs. Coworking: die perfekte Alternative

Eine tolle Alternative sind Coworking-Büros, in denen Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen die Möglichkeit haben, in professioneller Umgebung produktiv zu arbeiten. Unser Coworking-Space in Bonn-Poppelsdorf bietet Freiberuflern und Start-Ups mit seinen großzügigen Arbeitsbereichen und modernster Technik alles, um beruflich durchstarten zu können. Profitiere von der perfekten Mischung aus selbstständigem, konzentriertem Arbeiten und einer austauschfreudigen, internationalen Community. Hier kannst Du ganz nebenbei neue Kontakte knüpfen und zusätzliche Aufträge einholen.

Du bist selbstständig und befindest Dich noch auf der Suche nach dem perfekten Arbeitsplatz? Im Coworking Bonn bieten wir Dir die Möglichkeit, Schreibtische, Büros oder ganze Konferenzräume auf Tages-, Wochen-, oder Monatsbasis zu mieten. Wir haben Dein Interesse geweckt? Ruf uns gerne unter 0228 – 433 994 14 (Coworking-Büro Poppelsdorf) an oder buche Deinen Schreibtisch direkt online!

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