CoworKing Bonn | Sebastianstraße 38
+49 228 43399414
Jetzt buchen

Gründerpaare – Wie es ist, zusammen zu leben und zu arbeiten

Gründerpaare – Wie es ist, zusammen zu leben und zu arbeiten

Wer im Leben den richtigen Partner gefunden hat, kann sich glücklich schätzen. Besonders junge Menschen machen sich viele Sorgen darum, ob irgendwann Mr oder Ms Right ins Leben tritt – und hoffentlich auch bleibt. Wer das auf der Agenda des Lebens abgehakt hat, hat ein Fragezeichen weniger auf der Liste.  Doch was, wenn man sich nicht nur das Leben teilt, sondern auch die Arbeit? Schließlich hat das Arbeitsleben einen Einfluss auf das Privatleben – und umgekehrt genauso. Böse Stimmen monieren, dass Streit und Scheitern für Gründerpaare vorprogrammiert sind. Wer verheiratet ist, gemeinsame Kinder hat und auch noch ein Unternehmen gründet, setzt viel aufs Spiel und die Konsequenzen sind groß. Was dahinter steckt und welche Tipps es gibt, schauen wir uns in diesem Blogbeitrag gemeinsam an.

Hochzeit, Kinder, Startup?

Verheiratete Paare, die in der Gründer- und Startup-Szene Erfolg haben, sind keinesfalls selten. Das zeigte schon die Geschichte: Zwei verheiratete Ikonen aus der Kunst sind Diego Rivera und Frida Kahlo. Die berüchtigten Kunstfälscher Wolfgang und Helene Beltracchi sind ebenfalls vermählt und haben Kinder. Und nicht zuletzt sind die beiden geschäftsführenden Gesellschafter unserer Partneragentur rheinwunder, Ralph und Olga Grundmann, ebenfalls verheiratet. Zwei Fliegen mit einer Klatsche oder doch eher vorprogrammierte Auseinandersetzung? Muss nicht sein. Tipps zum Erfolg von verheirateten Gründern gibt es zuhauf:

1.     Nicht zuhause arbeiten

Wenn der Wohnort plötzlich auch noch zum Arbeitsort wird, ist Chaos vorprogrammiert. Berufliche und private Probleme fangen an zu verschmelzen und werden immer größer – bis es irgendwann knallt. Wer zusammen in einer kleinen Wohnung arbeitet, hat keinen Rückzugsort, was schnell zum Problem werden kann. Das gilt als unbedingt zur vermeiden – im Sinne des Unternehmens und im Sinne der Partnerschaft. Daher empfehlen viele Gründer, unter anderem auch Ralph Grundmann, nicht zuhause zu arbeiten und als Paar getrennte Arbeitsplätze zu haben. Eine Möglichkeit dazu ist das Coworking, was selbstverständlich auch bei uns möglich ist.

2.     Aufgaben verteilen

Ferner sollten sich Paare unbedingt überlegen, wer welche Aufgaben übernimmt. Buchführung für den einen, operatives Geschäft für den anderen. Marketing- und Kundenkommunikation für den einen, Affiliate Marketing für den anderen. Das sind natürlich nur Beispiele – die verdeutlichen sollen, dass unterschiedliche Kompetenzen geschickt platziert werden sollen, so dass sich beide Partner bestmöglich ergänzen können. Wenn beide für den gleichen Bereich verantwortlich sind, kommen sie sich früher oder später wahrscheinlich in die Quere.

3.     Sich vernünftig kennenlernen…

…klingt für langjährige Paare und Verheiratete natürlich sehr plump. Damit gemeint ist jedoch, dass man sich als Menschen ausführlich kennen lernen sollte, bevor man zusammenarbeitet und eine weitere verpflichtende Bindung eingeht. Kann mein Partner viel Druck aushalten? Wie sind seine oder ihre Arbeitsgewohnheiten? Ist er oder sie oft abgelenkt, bleibt aber trotzdem produktiv? Arbeitet er lieber morgens oder abends? All das sind Fragen, die man über seinen Partner beantworten können sollte, bevor man gründet oder zusammenarbeitet. Das erinnert an das alte Sprichwort, das besagt, dass man seinen Partner erst im Urlaub richtig kennenlernt. Andere Sprichwörter besagen, dass man seinen Partner erst in einer emotionalen Krise richtig kennenlernt – das Beispiel mit dem Urlaub war jedoch schöner.

Ein fröhliches Paar sitzt lachend gemeinsam mit einem Laptop auf der Couch.

Die Beziehung läuft perfekt, die Wohnung ist gemietet – jetzt noch ein gemeinsames Unternehmen? Gründerpaare gehen meist ein hohes Risiko ein.

4.     Beruf und Freizeit konsequent trennen

Erst kommt die Arbeit und dann das Vergnügen. Wer beide Bereiche miteinander erlebt, sollte sich daran halten. Beziehungsprobleme haben auf der Arbeit nichts zu suchen – Berufliche Probleme haben Zuhause nichts zu suchen. Viele Gründer verraten, dass sie Konflikte niemals in den anderen Bereich durchdringen lassen. Wer sich morgens streitet und gemeinsam zur Arbeit fährt, lässt den Konflikt während des Arbeitstages hinter sich und spricht sich abends nach der Arbeit aus. Wer einen wichtigen Geschäftspartner verloren hat und deswegen mies gelaunt ist, lässt sich davon nicht das Wochenende oder den geplanten Ausflug versauen. Das erfordert viel Selbstkontrolle. Außerdem sei die Fähigkeit, schnell zu verzeihen, eine wichtige Eigenschaft, die viele Gründer empfehlen. Wer dazu neige, Konflikte länger mit sich zu tragen, solle eher nicht gemeinsam gründen.

Aus Liebespaar wird Gründerpaar

Davon sollte sich jedoch kein Paar entmutigen lassen. Vielmehr dient diese Liste dem Zweck, sich die Herausforderungen vor Auge zu führen, bevor man ins kalte Wasser springt. Schließlich gibt es eine Menge Gründerpaare, die gemeinsam ein Unternehmen mit Investoren aufgebaut haben. 3Bears und Ankerkraut machen es vor. Wenn du oder ihr vorhabt, gemeinsam etwas aufzubauen, möchten wir euch an dieser Stelle an Punkt 1 dieser Liste erinnern: Wenn ihr auf der Suche nach einem Coworking-Space seid, bei dem ihr offene, freundliche und freigeistige Kollegen kennenlernen wollt und ein ruhiges und entspanntes Arbeitsumfeld genießen könnt, dann schaut euch doch mal bei uns um. Wir beantworten gerne eure Fragen und stehen für jegliche Anfragen per Telefon, Mail oder persönlich in Bonn-Poppelsdorf zur Verfügung!

Kommentar hinterlassen:

Hast Du Fragen zu unseren Arbeitsplätzen oder Räumen, Kritik, Anregungen oder sonstige Anfragen? Wir freuen uns von Dir zu hören!