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DIGITALHUB.DE

Accelerator & Anlaufstelle für alle digitalen Startups in Bonn
DIGITALHUB.DE

Dieser Gastartikel zu den Entwicklungen des DIGITALHUB.DE ist eine Übersetzung aus dem Englischen von Steve Paine. Das Original finden Sie hier: A startup center for international Bonn. Interview and information.

Ich bin seit 12 Jahren ein freiberuflicher Web Worker und arbeite seit 2 Jahren in einem Coworking Space in Bonn. Es ist eine wachsende Szene mit interessanten Leuten, die hier zu finden sind. Oft sind es kleine Startups und Freiberufler, die mit dem Internet und digitalen Communities verbunden sind. Coworking ist belebend und unterstützend. Neue Firmen, die sich allerdings auf ihr schnelles Wachstum konzentrieren möchten, benötigen neben dem Coworking auch die richtige Betreuung und finanzielle Unterstützung. Ein sogenannter „Accelerator“ ist solch eine Lösung und Bonn wird bald seinen ersten dieser Art bekommen. DIGITALHUB.DE wurde mit insgesamt 3 Millionen Euro finanziell gefördert und konkretisiert derzeit seine Pläne. Ich habe die Fortschritte mitverfolgt und es zeigt sich, dass DIGITALHUB.de mehr als nur ein Accelerator sein wird. Coworking, gratis Arbeitsplätze und ein „Food Lab“ werden auch inklusive sein. Standort: Ein paar Gehminuten vom Bonner Hauptbahnhof.

Was ist der DIGITALHUB.DE?

DIGITALHUB.DE ist ein teils privat, teils öffentlich finanziertes Projekt, das nun mithilfe finanzieller Förderung den Bau eines digitalen Business Centers in Bonn anstrebt. Für Unternehmer, Startups, Investoren und bereits existierende Projekte kann der Bonn Hub als besondere Starthilfe fungieren. Neben einer inspirierenden Einrichtung und finanzieller Unterstützung finden sich im Hub auch Experten und Mentoren.

Video Interview: Cedric Teichmann

DIGITALHUB.DE ist dennoch nicht nur für Unternehmen, die schnell wachsen wollen, gedacht. Coworking Räume und Arbeitsplätze werden zur Verfügung gestellt und vermietet. Es werden Events und Sessions stattfinden, wo neue Ideen entstehen und getestet werden können. Sogar eine voll ausgestattete Küche wird es geben!

Uns wurde zwar eine Grundlage von 3 Millionen Euro zugesichert, öffentliche Pläne sind jedoch noch nicht verfügbar. Man kann sich vorstellen, dass es bei 30 Investoren einige Zeit dauert, bis die ersten detaillierten Informationen zur Verfügung stehen. DIGITALHUB.DE verfügt mittlerweile über seine eigene Website und ist bei Facebook, Twitter, Instagram, Xing und linkedin vertreten. Der ernannte Manager Cedric Teichmann, Mitbegründer der lokalen Startup-Community „Startup Bonn“ ist wahrscheinlich Ihre erste Adresse für Informationen, wenn Sie ein Startup sind. Ich nutzte vor einiger Zeit die Chance, ihm ein paar Fragen während eines Meetings zu stellen. Im Interview wird er über die Größe, die Location, Zeitpläne und über ein paar Details des DIGITALHUB.DE reden.

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Die Digitale Wirtschaft in NRW (DWNRW) wollen, dass der erste regionale Hub zwischen Oktober und November fertig ist, was bedeutet, dass wir in drei Monaten einen Standort finden und diesen vorbereiten müssen. Dies ist ein nahezu unmöglich zu erfüllendes Ziel über den Sommer. Es sei denn DIGITALHUB.DE findet ein fast perfektes Gebäude, an dem nicht mehr allzu viel saniert werde müsse bis zur Deadline. Die Gestaltung der Räume muss gut durchdacht sein, wenn sie alle Kriterien erfüllen sollen, um sämtliche Nutzungsmöglichkeiten in Zukunft abzudecken. Ein Virtual Reality Spieleraum zum Beispiel? Oder eine E-Bike Ladestation? Video und Broadcast Equipment wird benötigt, ebenso wie eine Telefonkabine. Präsentationsräume, Meeting Räume und 24-Stunden Zugang sowie Security müssen gegeben sein. Die Arbeitsplätze müssen flexibel sein, das Licht angenehm, ein Ruheraum, in dem man eventuell ein Nickerchen für 45 Minuten machen kann. Kaffee und die voll ausgestattete Küche, nicht zu vergessen!

75% öffentliche Gelder: Wofür wird dieses Geld genutzt?

DIGITALHUB.DE hat über 30 Investoren und beinhaltet einen Zusammenschluss aus über 70 regionalen Partnern. Manche haben einen kleinen Betrag beigesteuert, vermutlich, um ihr Logo irgendwo platzieren zu können, aber anderen ist es sehr viel wichtiger, wo ihr Geld hingeht. Doch ist der Hub ein wirklich gewinnbringendes Projekt oder spekulieren die Investoren lediglich darauf, die Ersten sein zu können, die Zugang zu regionalen Startups erhalten? Die öffentlichen Gelder kommen von der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Wirtschaftsförderungen Bonn und Rhein-Sieg, Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Universität Bonn. Die Stadt Bonn hat ebenfalls 150.000 Euro beigetragen. Privates Geld kommt von Investoren wie HWPartners (Scopevisio, CenterDevice), Deutsche Telekom, DHL, Postbank und kleinere Firmen wie Software Konzerne, die nach neuen Talenten und Ideen Ausschau halten. Bonns Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan sagt, er wolle bis zu 150.000 Euro zur Verfügung stellen. Zu den weiteren Investoren, die in verschiedenen Social Media Posts genannt wurden, zählen beispielsweise Garage Bilk, WeWork (eine große internationale Coworking Organisation) und Seed Capital.

Das bietet DIGITALHUB.DE

Ziele des digitalen Hubs Bonn

DIGITALHUB.DE ist der Ansprechpartner im digitalen Bereich in Bonn und der gesamten Region. Der Fokus liegt auf der Unterstützung junger Startups und Gründer im digitalen Bereich. Das Gründungsnetzwerk bietet ein großes Spektrum an diversen Veranstaltungen und bietet Raum für Innovation und Entwicklung. Digitale Startups, (mittelständische) Unternehmen, Investoren sowie Wissenschaft und Forschung bekommen die Möglichkeit in einen Dialog zu treten. Sie werden von DIGITALHUB.DE auf den unterschiedlichsten Ebenen unterstützt, wie Finanzierung, Infrastruktur und Accelerator Programme. Ziel ist es, Startups auf dem Weg zum Erfolg zu begleiten und das von Beginn an. Hierzu gehört auch die Suche nach ersten Investoren und Kunden.

Auf der Website des DIGITALHUB.DE finden Sie alles Wichtige zu den verschiedenen Themenschwerpunkten. 

Das neulich geführte und detaillierte Interview mit einer der Investoren des DIGITALHUB.DE, Jörg Haas, können Sie sich ebenfalls anschauen. [Das Video sollte bei 31:31 starten] Jörg Haas redet über die Idee DIGITALHUB.DE, über das Viktoriabad und über die Definition von „Startup“.

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Digital Hub Region Bonn International

Bonn hat eine starke und wichtige internationale Business Community. Die UN hat eine starke Präsenz in Bonn und Organisationen wie Fairtrade, Forest Stewardship Council (FSC) und das Paralympische Komitee arbeiten alle international. Während Bonn seinen Status als Regierungsstelle langsam aber sicher verliert, bleibt die internationale Business Community als eine der wichtigsten Pfeiler, auf denen zukünftiger Handel und Industrie wachsen können. Die Deutsche Telekom, DHL und die Universität Bonn haben alle internationale Verbindungen. Die Deutsche Welle hat ebenfalls starke internationale Präsenz in Bonn. Nicht zu vergessen ist auch das World Conference Center und das kürzlich eröffnete Marriott Conference Center Hotel.

Auch ein kürzlich im General Anzeiger Bonn erschienener Artikel kündigt Entwicklungen in Bonn als internationalen Standort an.

Geld, Größe, Standort, Stil. Meine Erfahrung.

3.5 Millionen Euro müssen fürsorglich gemanagt werden, wenn es darum geht, das Ziel von rund 1000 Quadratmetern für drei Jahre zu verfolgen. Allein die Infrastruktur aufzubauen wird mehr als eine halbe Million Euro kosten. Laufende Kosten müssen unter 1 Millionen im Jahr gehalten werden. Auf etwa 1000 Quadratmetern passen ca. 50-80 Angestellte an Schreibtischen sowie Meeting, Technology Räume und ein Event/Seminar Studio, in das auf 200 Quadratmetern bis zu 150 Menschen passen. Woher ich das weiß? Ich war am Aufbau des Coworking Spaces in Bonn beteiligt und leite dort nun das Multimedia Studio.

Wie viele Jobs wird DIGITALHUB.DE schaffen? Ich könnte mir vorstellen, dass etwa 10 Leute gebraucht werden, um den Hub zu leiten. Von der Rezeption bis zum Gebäudemanagement, digitale und multimediale Infrastruktur, Unternehmensführung, Marketing, Finanzbuchhaltung und Eventmanagement sollte jedes Berufsbild vertreten sein.

Standortsuche für DIGITALHUB.DE

Wo wird das sein? Es gibt eine engere Auswahl an Standorten, die gerade unter dem Radar diskutiert werden. Jedoch ist uns während Interviews und Diskussionen besonders ein Standort ins Auge gesprungen. Dies ist das alte Viktoriabad im Viktoria Karee, hinter dem alten Rathaus. Die jetzigen Besitzer lassen derzeitige Mietverträge auslaufen und verhindern die Weitervermietung mit dem Ziel einer gesamten Neugestaltung des Viertels. Dies ist jedoch stark umstritten. Hat DIGITALHUB.DE Zeit genug, um sich dort zu beteiligen oder könnte es der Retter sein, nach dem die Viktoriaviertel-Befürworter suchen?

Der Stil, die Atmosphäre und die Akustik sind jedoch kritisch zu betrachten. Möbel müssen vielseitig einsetzbar, widerstandsfähig und verschiebbar sein. Die Beleuchtung muss flexibel sein, sodass zwischen warmem Tageslicht und mehrfarbigen Licht (z.B. bei Events) gewechselt werden kann.
Jeder Raum muss flexibel wie eine Theaterbühne sein, damit die Nutzungsmöglichkeiten je nach Bedarf variieren können. Die Akustik ist bedenklich. Sound und Video Walls benötigen eine zentrale Steuerung für Benachrichtigungen, Werbung und Events. Das richtig hinzubekommen ist absolut schwierig, aber unglaublich wichtig.

Das alles mit 30 Investoren unter einen Hut zu bekommen, ist wahrscheinlich der schwierigste Teil des Projekts. „In nur sechs Wochen haben wir es geschafft etwa 3,5 Millionen Euro von regionalen Firmen für die nächsten 5 Jahre zu sichern.“ (Siehe Quelle). Es ist jetzt wichtig, dass DIGITALHUB.DE klarstellt, was mit den etwa 2,2 Millionen Euro aus öffentlichen Geldern passiert und wie der Steuerzahler davon profitiert. Wird der Hub eine wichtige Rolle dabei spielen, Bonn als internationalen Business Standort zu etablieren? Mit Unterstützung von Berlin hoffe ich, dass mithilfe von ein paar zusätzlichen Anreizen Bonn die Sorge genommen werden kann, weitere Regierungsstellen zu verlieren. Kurz gesagt ist es dennoch ein großer Schritt für die Startup Szene in Bonn. Für mehr Informationen können Sie der neuen DIGITALHUB.DE Region Bonn Facebook Seite folgen.

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