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Zu Besuch in Londoner Coworking Spaces

Zu Besuch in Londoner Coworking Spaces

Dass Coworking Büros längst zu einem internationalen Erfolgskonzept geworden sind, ist kein Geheimnis. Doch obwohl die meisten Spaces eine ähnliche Infrastruktur zur Verfügung stellen, ist die Arbeitsatmosphäre stets individuell und variiert mit der jeweiligen Umgebung. Wir haben uns auf Reisen begeben und drei erfolgreiche Coworking Spaces in London einmal genauer unter die Lupe genommen.

Rent-a-desk in der Russel Street

Einige der Arbeitsbereiche in der Londoner Russel Street.

Der erste Coworking Space den wir besuchen, ist in einer ruhigen Seitenstraße des Londoner Zentrums gelegen und nur zehn Gehminuten von der nächsten U-Bahn Station entfernt. Große, lichtdurchflutete Räumlichkeiten erstrecken sich auf zwei Etagen und bieten zusammen Arbeitsfläche für bis zu 50 Coworker. Im freundlich, bunten Ambiente ist es leicht der Kreativität freien Lauf zu lassen. Zehn einfache Hausregeln sorgen für gute Zusammenarbeit und beugen Missverständnissen unter den Kollegen vor. Grundsätzlich vermittelt der Rent-a-desk Coworking Space wenig sterile Arbeitsatmosphäre und vielmehr das entspannte Gefühl moderner Start-Up Büros. Sitzecken laden zum Zusammensitzen und Networken mit den Kollegen ein. Viele Arbeitsplätze sind am Fenster gelegen und sorgen so für eine natürliche Arbeitsatmosphäre.

Im Gegensatz zu unserem Coworking Space, sind die Arbeitsplätze bei Rent-a-desk jedoch eher klein gehalten. Den hohen Londoner Mietpreisen geschuldet, sind die Plätze nur etwas mehr als halb so groß, wie wir es aus unserem Workspace in Bonn gewohnt sind. Auch der „Meeting“-Raum fällt mit drei Stühlen eher klein aus und eignet sich allenfalls für ein ungestörtes Gespräch unter vier Augen.

Vor dem Aufgang zur zweiten Etage lädt eine kleine Leihbücherei zum Verweilen ein. Ähnlich unserem Zeitschriftenregal ist es hier möglich, themenrelevante Fachbücher zu entleihen oder gleich an Ort und Stelle durchzuschmökern. Eine weitere Möglichkeit im Workspace heimisch zu werden, bieten die Spinde, wo man Arbeitsmaterialien bis zur nächsten Session sicher zwischenlagern kann.

Ein besonderes Communityfeeling vermittelt die Pinnwand, auf der alle Coworker, ähnlich der Pinnwand in unserem Bonner Büro, mit einem kleinen Bild vorgestellt werden. Auch die Kaffeküche vermittelt entspanntes WG-Feeling und bietet an Vorräten und Gerätschaften alles, was das (koffeinsüchtige) Arbeiterherz begehrt.

Central Coworking in Bloomsbury

Central Coworking in Bloomsbury.

Im malerischen Bloomsbury wartet Central Coworking mit einem vergleichsweise kleinen Workspace und insgesamt 15 Desks auf. Mit acht Standorten in Manchester und London ist Central Coworking auch englandweit gut vernetzt. Anders als bei uns ist es jedoch nicht möglich tagesflexibel zu arbeiten. Stattdessen benötigt man eine verbindliche Mitgliedschaft, die ein monatlich bestimmtes Kontingent an Arbeitsstunden ermöglicht. Ein Vorteil: Je nachdem wo man ist, kann man ständig zwischen den acht Coworking Spaces wechseln – so lange, bis die monatlichen Stunden aufgebraucht sind.

Obwohl dieser Space über keine Fenster verfügt, ist die Atmosphäre dank ansprechender Gestaltung und Oberlicht durchaus angenehm. Außerdem gibt es ein interessantes Konzept, wodurch die beiden Nachbarbetriebe, ein Café und ein Hotel, frei durch den Space begehbar sind. Dies sorgt allerdings auch für einen erheblichen Lärmpegel und ist zum konzentrierten Arbeiten eher ungeeignet.

Next stop: Tottenham Court Road

Seit Beginn dabei: eOffice in der Oxford Street.

In direkter Nähe zur wilden Oxford Street, liegt der eOffice Soho Coworking Space nur drei Minuten von der Haltestelle Tottenham Court Road entfernt. Trotz der unscheinbaren Fassade heißt uns eOffice mit ausladender Rezeption und edler Ausstattung willkommen. Bereits seit 2002 ist die Coworking Kette in London vertreten und hat die Szene in England praktisch mitbegründet. Mittlerweile betreibt eOffice ein großes Netzwerk von Coworking Spaces weltweit. Gründer und Organisator der Coworking Europe Messe, Pier Paolo Mucelli, führt uns durch die Räumlichkeiten, die durch stylische Einrichtung und optimale Flächennutzung punkten. Auch hier finden sich Bücherregale mit aktueller Fachliteratur und bequeme Sitzecken für die Pause zwischendurch. Die Konferenzräume sind groß und ansprechend eingerichtet und die schallisolierte Telefonzelle sorgt zugleich für Vernetzung und einen ungestörten Arbeitsablauf.

There’s no place like home…

Tatsächlich finden sich auch in London viele Parallelen zu unseren Räumlichkeiten in Bonn. Die Infrastruktur ist stets ähnlich, auch wenn die Londoner dank hoher Mietpreise mit deutlich kleineren Arbeitsplätzen zurechtkommen müssen. Am Ende verlassen wir die Metropole jedoch mit einigen frischen Ideen im Kopf, die darauf warten umgesetzt zu werden…

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